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EZL blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück

Die Energie Zürichsee Linth (EZL) schliesst das Geschäftsjahr 2025 mit einem sehr erfreulichen Ergebnis ab. Trotz eines leicht rückläufigen Gasgeschäfts führten eine konsequente Kostendisziplin sowie der stark wachsende Fernwärmeabsatz zu einer deutlichen Verbesserung der Profitabilität.

Der gesamte Energieabsatz erhöhte sich im Berichtsjahr von 491 GWh auf 504 GWh. Der Betriebsertrag reduzierte sich leicht um 0,4 % auf CHF 73,6 Mio. Das EBITDA stieg hingegen markant um 31,1 % auf CHF 10,4 Mio. Aufgrund höherer Abschreibungen blieb der EBIT mit CHF 3,8 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres; die EBIT-Marge verharrte entsprechend stabil bei 5,1 %. Der Periodengewinn nahm um 19,8 % auf CHF 5,2 Mio. zu.
Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung erneut eine unveränderte Dividende von CHF 60 pro Aktie.


Energieabsatz – deutlicher Anstieg bei Energieverbünden

Der Energieabsatz betrug 478 GWh Gas sowie 26 GWh Fernwärme und stieg damit insgesamt auf 504 GWh. Besonders positiv entwickelte sich die Fernwärme in Hinwil und Rapperswil-Jona: Dort konnte der Absatz von 11 auf 26 GWh deutlich gesteigert werden. Dadurch erhöhte sich auch die Zahl der mit erneuerbarer Wärme versorgten Wohnungen. Die regionalen, CO₂-armen Energielösungen der EZL erfreuen sich weiterhin grosser Nachfrage bei Liegenschaftseigentümern.


Fernwärmenetz Hinwil wird weiter ausgebaut

Das Fernwärmenetz Hinwil wächst kontinuierlich weiter. Aufgrund des grossen Interesses seitens der Liegenschaftsbesitzer kann die Anschlussleistung gemäss abgeschlossenen Verträgen in den kommenden Jahren um 2'000 kW ausgebaut werden. Die Zusammenarbeit mit der KEZO verläuft sehr erfreulich. Mittelfristig wird eine Verdoppelung des Fernwärmeabsatzes erwartet.


Projekt Rosenstadt eingestellt

Das umfangreiche Projekt zur Erstellung einer Transportleitung von Hinwil nach Rapperswil-Jona sowie zur Versorgung der Stadt mit Fernwärme wurde – wie bereits kommuniziert – eingestellt. Abschliessende Prüfungen zeigten zu hohe wirtschaftliche Risiken in Anbetracht der sehr langen Amortisationsdauer.


Dienstleistungen sehr gefragt

Contracting-Lösungen erfreuen sich stark wachsender Beliebtheit. Die Abteilung Netz/Technik stellte die zuverlässige Versorgung der Kundinnen und Kunden jederzeit sicher. Das Auftragsvolumen im Leitungsbau für Dritte konnte auf gutem Niveau gehalten werden.

 

Tochterfirmen erfolgreich am Markt

Die beiden Tochterunternehmen Lampert + Walker AG (Rapperswil-Jona) sowie MZ Sanitär + Heizung AG (Lachen) erzielten gemeinsam ein Umsatzvolumen von CHF 12 Mio. und leisteten einen wichtigen Beitrag zum Konzernergebnis. Beide Firmen bieten umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wärme und Sanitär.

 

Stabiler Beitrag aus Beteiligungen

Die Beteiligungen Erdgas Obersee-Linth Transport und EnergiNova liefern weiterhin stabile Erträge und sind verlässliche Partner für die EZL. Die Energiezukunftsanlage Swiss Farmer Power in Inwil konnte ihre Effizienz auf hohem Niveau stabilisieren, und auch die Biogasanlage in Schmerikon lief störungsfrei. Die Entwicklungsarbeiten beim Projekt green2energy schreiten planmässig voran.

 

Dividende von CHF 60 pro Aktie

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung erneut eine Dividende von CHF 60 pro Aktie, was einer Rendite von rund 5 % entspricht. Die Generalversammlung findet am Mittwoch, 4. März 2026, statt. Erneut werden rund 400 Aktionärinnen, Aktionäre und Gäste erwartet.

 

Generalversammlung

Die traktandierten Geschäfte enthalten keine Überraschungen. Der Verwaltungsrat stellt sich in unveränderter Zusammensetzung für eine weitere Amtsperiode zur Wahl.

 

Ausblick 2026 – solider Start ins neue Jahr

Die Energieabsätze in den ersten vier Monaten liegen aufgrund der kühlen Witterung über dem Vorjahreswert. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die EZL mit einer insgesamt stabilen operativen Entwicklung in einem anspruchsvollen energiepolitischen und preislichen Umfeld.
Während der Gasabsatz strukturell leicht rückläufig sein dürfte, erwartet das Unternehmen im Fernwärmegeschäft weiteres Wachstum. Der Ausbau der Wärmeinfrastruktur sowie die zunehmende Nachfrage nach nachhaltigen Energielösungen sollen die Transformation des Unternehmens weiter vorantreiben.

 

Insgesamt rechnet die EZL für 2026 mit einer robusten operativen Entwicklung und stabilen Cashflows. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Ausbau der Wärmeversorgung, auf Effizienzsteigerungen im Netzbetrieb sowie auf der schrittweisen Weiterentwicklung des Energieportfolios.

 

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